80er Mode


Abgesehen von der kultischen Kelly-Bag war Hermes stets für seine hochwertigen bedruckten Seidencarres berühmt, die heute heiß begehrt sind und getragen werden. Beispiele aus der 80er Mode sind ausdrucksvoll und farbenfroh, doch achten Sie wie bei allen Luxusartikeln aus dieser Zeit auf Imitationen. Sowohl Chanel- als auch Hermes-Tücher wurden tausendfach nachgemacht und an Straßenecken und auf Märkten zu Schnäppchenpreisen verkauft. Originaltücher sind an den Nähten gewöhnlich gerollt. Hermes präsentierte in den 80er auch eine Linie von Tuniken, Blusen und Jacken, die von den Carres inspiriert waren. Es lohnt sich heute immer, diese und auch andere Hermes-Kleidung aus früheren Jahren auf dem Sammlermarkt zu kaufen. Als die Couture in den Achtzigern wiederbelebt wurde, schlug auch wieder die Stunde der traditionellen Zuliefererindustrien. Alteingeführte Firmen wie das Stickerei-Haus Lesage verwandelten sich von wohlgehüteten Couturier-Geheimtips zu Markennamen. Die Firma Lesage, mit Sitz in Paris, begann 1868 mit dem Sticken von Familienwappen für Angehörige des Adels und der Königsfamilie. In der 80er Mode taten sie sich mit der Haute-Couture-Welt zusammen und verzierten Kleider von Elsa Schiaparelli, Dior, Baimain und anderen Couturiers. Der typische Lesage-Look beruht auf erhabenen, spiralförmigen Garnmustern, häufig gespickt mit Perlen und  falschen Edelsteinen. In den Achtzigern stellte Lesage bestickte Manschetten, Armbänder und anderen Modeschmuck her, die jetzt begehrte Sammelstücke sind.


 
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